Kein Traum sondern Real: Der BVB besiegt die Königlichen

15. März 2014

Der Sieg gegen Real Madrid zählt zu den größten Europapokalabenden in der Geschichte von Borussia Dortmund. Im Halbfinal-Hinspiel der Champions League der Saison 2012/13 setzte sich der BVB im heimischen Stadion mit 4:1 gegen den spanischen Rekordmeister durch.

Überragender Akteur war Robert Lewandowski, dem an diesem Abend alle vier Tore gelangen. Die Leistung machte international Schlagzeilen und gilt bis heute als eine der herausragendsten Einzelvorstellungen in einem Champions-League-Spiel.

Der Weg ins Finale

Trotz einer 0:2-Niederlage im Rückspiel in Madrid zog Borussia Dortmund ins Endspiel ein und bestätigte damit den Eindruck des ersten Duells. Die Mannschaft von Trainer Jürgen Klopp erreichte so das Finale der Champions League 2013, das im Londoner Wembley-Stadion ausgetragen wurde.

Für die Anhänger rund um die Südtribüne bleibt der 4:1-Erfolg gegen die „Königlichen“ ein Sinnbild jener Ära, in der Borussia Dortmund mit mutigem, druckvollem Fußball die europäische Spitze herausforderte. Der Abend steht exemplarisch dafür, wie der Verein in dieser Zeit auch gegen die größten Namen des Kontinents bestehen konnte.

Der Einzug ins Endspiel bedeutete zugleich das erste rein deutsche Finale der Champions League, in dem Borussia Dortmund auf den FC Bayern München traf. Dass der BVB überhaupt so weit kam, war auch dem Selbstvertrauen aus Abenden wie jenem gegen Real Madrid zu verdanken. Für die Mannschaft von Jürgen Klopp war der 4:1-Sieg ein Höhepunkt einer Saison, in der sie sich auf europäischer Bühne endgültig als Spitzenteam etablierte. In der Erinnerung der Anhänger rangiert dieser Abend bis heute unter den größten Heimspielen der Vereinsgeschichte.

Für viele jüngere Anhänger wurde dieser Champions-League-Lauf zum ersten großen internationalen Erlebnis mit Borussia Dortmund und bleibt fest mit der Ära Klopp verbunden.