Stimmen zum Spiel Bayer - BVB

Peter Bosz: Das 1:1 fühlt sich als Unentschieden besser an als letzte Woche das 4:4. Ich war aber nicht zufrieden, wie wir angefangen haben. Leverkusen war klar die bessere Mannschaft. Die hatten die besseren Chancen und sind zurecht in Führung gegangen. Wir haben da keinen guten Fußball gespielt. Das verstehe ich, dass die Spiel in unserer Situation ein bisschen verunsichert sind. Wir haben vergessen, richtig guten Fußball zu spielen. Aber wir haben kompakt gestanden und haben natürlich mit den zwei schweren Verletzungen auch einen schweren Schlag erlitten. Trotzdem haben die Spiel später Mentalität gezeigt. Natürlich hat der Gegner eine Rote Karte erhalten, das hat uns geholfen. Doch ich denke, die Mannschaft hat versucht, sich Chancen herauszuspielen. Wir hätten ja fast ja noch gewinnen können. Doch wir haben natürlich auch bei den Leverkusener Kontern ein bisschen Glück gehabt. Da hat Roman uns gerettet. Insgesamt kann ich mit dem 1:1  gut leben.

Heiko Herrlich: Unter der Konstellation mit dem Platzverweis kann ich mit dem Punkt zufrieden sein. Doch eigentlich fühlt sich das natürlich nicht so gut an. Wir haben alles im Griff gehabt, müssen eigentlich nur das 2:0 machen. Die Rote Karte bringt Dortmund dann erst ins Spiel. Wendell hat das nicht absichtlich gemacht, die Rote Karte kann man geben, ist aber sehr hart für uns. Nach der Pause konnte unser Ziel nur sein, den Vorsprung über die Zeit zu bringen. Obwohl wir in der zweiten Halbzeit weniger als 30 Prozent Ballbesitz hatten, bekamen wir noch Chancen für das zweite Tor.

Michael Zorc: Wir hätten hier gern gewonnen. Wir haben zwei schwere Verletzungen bekommen, das tut natürlich weh. Von der Mentalität war das in Ordnung, was die Mannschaft heute gebracht hat. Wir sind in schwieriger Situation zurückgekommen. Aber wir müssen mit dem Punkt leben. Wir haben in der vergangenen Woche intensive Fehlersuche betrieben und konnten auch feststellen, dass der Fitnesszustand der Mannschaft ordentlich ist. Wir haben viel gesprochen. Das Gerede um den Trainer ist nicht von uns. Wir wollen mit Peter Bosz die Wende schaffen.



Marcel Schmelzer:
Wir haben sehr geduldig gespielt, was wichtig war, weil Leverkusen sehr leidenschaftlich verteidigen kann und eben diese speziellen Umschaltspieler hat. Im Großen und Ganzen muss man dieses Spiel auf jeden Fall positiv sehen. Leverkusen ist eine gute Mannschaft, die auch mit zehn Mann noch sehr gefährlich ist. Es ist auf jeden Fall ein Schritt nach vorne, wie wir nach dem Rückstand reagiert haben. Deswegen können wir mit diesem Auswärtspunkt zufrieden sein. Deswegen war es ein Schritt nach vorne, geduldig zu sein und auf die wenigen Chancen zu warten. Mit ein bisschen Glück gewinnen wir durch den Torschuss am Ende noch.

Neven Subotic:
Es hat natürlich Spaß gemacht, mal wieder auf dem Platz zu stehen. Es war sehr anstrengend, es ging richtig zur Sache. Leverkusen ist kein einfacher Gegner und der Punkt ist ganz wichtig für uns. Es geht nicht um den Trainer, es geht um die Mannschaft, jeder muss 100 Prozent geben.

Nuri Sahin: Ich bin ein bisschen zwiespältig. Es passt irgendwie zu unserer aktuellen Situation: Zwei Verletzte und ein doofes Gegentor. Nach der Roten Karte haben wir das geduldig gespielt, wie man das machen muss. Leider nur ein 1:1 geworden.

Roman Bürki: Die erste Hälfte war nicht das, was wir uns vorgenommen hatten. Nach der Pause war unsere Devise: diese Halbzeit gewinnen wir – das haben wir geschafft.


Opens window for sending emailAndreas Römer, 2.12.2017





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