Stimmen zum Spiel: Hannover - BVB

"Für die Berichterstattung fehlt mir teilweise das Verständnis. Das ist krank", sagte Hans-Joachim Watzke vergangene Woche noch nach dem Frankfurt-Spiel. Nun wird das Wort "Krise" weiter Fahrt aufnehmen in der medialen Berichterstattung der nächsten Tage...

Andre Breitenreiter: "Das war eine beeindruckende Leistung über 90 Minuten. Die Jungs waren lauf- und zweikampfstark. Wir wollten das Kombinationsspiel der Dortmunder unterbinden. Wenn man sie lässt, finden sie immer wieder Räume. Da hieß es für uns Mann gegen Mann den Gegner zu jagen und zu pressen. Und selber die Räume, die sich hinter der hoch stehenden Viererkette bieten, zu nutzen. Die Jungs haben das perfekt umgesetzt. Auch nach Rückschlägen wie dem zweimaligen Ausgleich haben wir weitergemacht und uns für eine Klasseleistung belohnt. Dortmund hatte bestimmt nicht den besten Tag, aber wir haben das sehr gut gemacht und können sehr stolz sein auf den Sieg. Das sind drei weitere Punkte für den Klassenerhalt. Wir behalten die Bodenhaftung und halten den Ball ganz flach. Wir wissen, wie schnell sich das drehen kann. Es wird sich nichts an der Zielsetzung ändern, es geht in dieser Saison darum, den Klassenerhalt zu sichern."

Peter Bosz: "Hannover hat zu Recht gewonnen. Sie haben eins gegen eins über den ganzen Platz gespielt, das gibt normalerweise viele Räume für uns. Wir haben aber schlecht gespielt, viel zu langsam. Man spricht immer über Knackpunkte wie Elfmeter und Rote Karte, aber das glaube ich diesmal nicht. Das Problem war, dass wir  nicht in der Lage waren, unseren Fußball auf den Rasen zu bringen. Hannover wollte den Ball immer wieder hinter unsere Linie legen, darauf haben wir nicht richtig reagiert. Das hat nichts damit zu tun, dass wir hoch verteidigen. Das haben wir heute gar nicht gemacht, sondern Hannover hat hoch verteidigt. Wir haben vorne unsere Räume nicht genutzt, weil Hannover viel aggressiver war. Wenn wir nicht genug Druck machen, ist es zu einfach für den Gegner. Wir waren schlicht und ergreifend nicht aggressiv genug. Wir müssen uns die Niederlage selber anrechnen."

Marcel Schmelzer: Schwer zu sagen, warum wir verloren haben. Wir müssen das erstmal analysieren, da gibt es einiges zu besprechen. Hannover hat mit dem ersten Kontakt fast jedes Mal hinter unsere Linie gespielt, darauf sind wir immer wieder reingefallen. Das kann ich so kurz nach dem Spiel schon sagen. Über alles andere müssen wir uns intern jetzt Gedanken machen. Heute war ein echter Rückschlag, vorher wurde es von außen hereingetragen.

Horst Heldt: "Der Trainer hat heute wieder gut in die Trickkiste gegriffen. Er hat die Mannschaft sensationell eingestellt, er hat ihnen vor allem aber auch ein Rüstzeug gegeben, wie man in der Lage ist, gegen Dortmund zu bestehen. Wir haben immer wieder versucht, mit langen Bällen hinter die Kette zu kommen. Da sind die Dortmunder anfällig."

Opens window for sending emailRedaktion, 28.10.2017





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