Stimmen zum Spiel: Frankfurt - BVB

Viel mehr konnte der BVB in nur einer Woche nicht verspielen: Fünf Punkte Vorsprung in der Bundesliga-Tabelle wurden weggeschmissen, die Hoffnungen auf ein Überwintern in der Champions League dahin. Und in Frankfurt? 2:0 geführt und am Ende nur 2:2 gespielt: Für Borussia Dortmund ist eine ernüchternde Woche mit einer neuerlichen Enttäuschung zu Ende gegangen.


Peter Bosz: "Das Spiel war sehr offen, beide Teams hatten viele Chancen. Wir haben verpasst, das Spiel frühzeitig zu entscheiden. Ausschlaggebend war, dass wir das dritte Tor nicht geschossen haben. Wenn man 2:0 führt, dann muss man das Spiel gewinnen. Wenn man 2:0 führt und diese Möglichkeiten bekommt, muss man dieses Spiel gewinnen. Wir haben nicht den Fußball gezeigt, den wir können. Wir mussten auf viele Verteidiger verzichten. Ein Kompliment an Neven Subotic und Julian Weigl."

Niko Kovac: "Ich bin glücklich über diesen Punkt. Meine Mannschaft hat über 90 Minuten ein Topspiel gegen einen Topgegner geliefert. Wenn man 0:2 gegen den BVB zurückliegt, dann hat man eigentlich keine Chance. Eigentlich kann man da nicht mehr zurückkommen. Aber es zeigt die Moral, die wir haben und es zeigt, dass wir die Mannschaft gut eingestellt haben und dass sie an sich glaubt. Ich glaube, heute sind alle auf ihre Kosten gekommen. Das war Fußball zum Vorzeigen. Ich hoffe, dass meine Mannschaft gesehen hat, dass sie gegen Topmannschaften mithalten kann und ruft dies auch gegen andere Gegner ab."

Weitere Stimmen zum Spiel:

Maximilian Philipp: "Die Enttäuschung ist groß. Wir hatten uns viel vorgenommen, aber  wir wussten, dass die Eintracht eine gute Mannschaft hat, die viel Leidenschaft zeigt. Das haben sie heute gemacht. Frankfurt hat Qualität in seinen Reihen – das steht außer Frage. Wir machen das 2:0 und ich weiß nicht, ob wir gedacht haben, der Deckel ist drauf. Das sollte so nicht sein. Dann kriegen wir innerhalb von fünf Minuten zwei Gegentore und verschlafen das. Das ist bitter."

Nuri Sahin: „Wir hatten gute Phasen, haben aber auch zu viele Fehler gemacht. Nach dem 2:0 haben wir versucht, die Ordnung zu halten, das ist uns aber nicht gelungen. Frankfurt ist in dieser Phase 'All-In' gegangen, da war es schwer. Mit einem 3:1, für das wir genügend Chancen hatten, wäre das Spiel vorbei gewesen.“



Kevin-Prince Boateng:
„Das war überragend – für jeden Fan und für uns war es ein super Spiel. Es ging hin und her, viele Torchancen, viel Kampf, viel Einsatz – am Ende weiß ich nicht, ob uns ein Punkt reichen kann. Wir geben nicht auf und das haben wir gezeigt. Auch wenn man 0:2 hinten liegt und denkt, es ist unmöglich. Wir haben gezeigt, dass es möglich ist – mit Kampf, Leidenschaft und viel laufen. Am Ende waren wir alle müde und froh als der Schiedsrichter abgepfiffen hat

Opens window for sending emailRedaktion, 22.10.2017




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