Stimmen zum Spiel: BVB - Wolfsburg

Natürlich ließ die gesperrte Südtribüne auch die Profis und Trainer nicht kalt. Es sei ein bisschen wie beim Trainingsauftakt gewesen, bekannte Marcel Schmelzer, während der ehemalige Dortmund Jakub Blaszyzkowski von seinem höchst emotionalen Abschied schwärmte.


Thomas Tuchel: Wir haben verdient gewonnen, auch in dieser Höhe. Das war ein sehr guter Abschluss einer sehr intensiven Phase. Ausgenommen des Ausreißers in Darmstadt, ist es uns zum wiederholten Male gelungen, sehr konzentriert zu agieren und viele hochkarätige Torchancen zu erspielen. Wir haben den Gegner sehr weit weg vom Tor gehalten, sind derzeit sehr fleißig und diszipliniert beim Verteidigen. Wir freuen uns jetzt, dass wir eine Woche frei haben und durchatmen können. Wir brauchen das, um mit der nötigen Energie in den nächsten Fünferblock mit Pokal und Champions League zu gehen.



über Lukasz Piszczek:
Es ist ein großes Geschenk, ihn als Spieler und Persönlichkeit in der Mannschaft zu haben. Es vergeht kein Tag, an dem er nicht mit einem Lächeln zu uns kommt. Lukasz Piszczek ist unglaublich professionell, ist ein toller Familienmensch. Ich habe das Gefühl, dass er sich gerade sehr wohl fühlt. Er ist total gewissenhaft, ein Vorbild, wie man es sich nur wünschen kann. Er verkörpert alles, was den BVB auszeichnet und für was der BVB stehen soll.

über die Stimmung und die gesperrte Südtribüne:
Der Funke ist übergesprungen und alle haben sich in Zeug gelegt, um die bestmögliche Stimmung zu schaffen. Ein dickes Kompliment an alle, die da waren. Trotzdem hat das eine Mal gereicht und wir wünschen uns, das nicht nochmal erleben zu müssen. Ich freue mich, wenn die Süd beim nächsten Mal wieder voll ist.

Valerien Ismael: Ich glaube man merkt im Moment sehr deutlich, auf welchem Level sich Dortmund im Moment befindet und welche Tabellenregion wir uns befinden. Da ist so ein Spiel dem geschuldet. Man darf nicht vergessen: Wenn du eine Serie von 30 Heimspielen ohne Niederlage hast, dann spürst du schon die Rückendeckung und das Selbstvertrauen, das einfach da ist. Das hat sich auf meine Mannschaft übertragen von der ersten Minute an.



BVB-Kapitän Marcel Schmelzer: Natürlich war es ein komisches Gefühl. Das hatte so ein bisschen den Eindruck wie Trainingsauftakt im Sommer, wenn nur die Seiten besetzt sind.

Lukasz Piszczek: Es war schon komisch in der ersten Halbzeit. Wir haben Richtung Südtribüne gespielt, da hat etwas gefehlt. Solche Sachen werden hoffentlich nicht mehr passieren.



Jakub Blaszczykowski: Das war ein sehr emotionaler Nachmittag für mich, ich werde lange nicht einschlafen können. Ich möchte mich bei allen Fans, bei den Mitspielern, beim Präsidenten, beim Sportdirektor und ganz vielen weiteren bedanken für die Unterstützung, die ich bekommen habe. Ohne die Südtribüne war es eigenartig. Fußball ohne Fans - das ist kein Fußball.

Ingo Berchter - 18.02.2017







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