DFB und BVB - da sind atmosphärische Störungen garantiert

Was machen BVB-Fans, wenn durch eine Länderspielwoche ein laues Lüftchen durch die Redaktionsräume im Medienhaus weht? Sie treffen sich und diskutieren über Fragen rund um die Nationalelf, die sich förmlich aufdrängen. Wie immer veröffentlichen wir hier die Ergebnisse unseres Redaktionsgespräches zum fachsimpeln...
Seit Jahren erzeugt die Personalie Roman Weidenfeller emotionale Reaktionen: Soll er tatsächlich als Nummer zwei oder drei zur WM mitfahren? "Weide" ist zuletzt deutlich zurückgenommener aufgetreten. Die Forderung nach einer Einladung klemmt er sich. Hilft ihm dieses Umdenken in der Außendarstellung oder soll er von sich aus den Verzicht erklären als "5. Rad am Wagen"? Uli: Wieso zwei, vielleicht auch als Nummer drei… Er sollte die Chance nutzen, denn ganz sicher ist es für ihn die letzte Gelegenheit, an einer WM teilzunehmen. Arthur: Es steht außer Frage, dass Roman sich eine Nominierung mehr als nur verdient hat. Er hat über Jahre hinweg konstante und teils außergewöhnliche Leistungen abgeliefert. Für ihn ist es definitiv die letzte Gelegenheit, nochmals an einem großen Turnier teilzunehmen. Dabei ist Jogi Löw auch für Überraschungen gut, wie die Nominierung von Jörg Butt für die WM 2010 bewies. Daher der Appell: Jogi lass Roman dein neuer Butt sein! Falk: In meinen Augen sollte Roman definitiv mit zur WM fahren. Ganz egal ob als Nummer zwei oder drei. Mit seinen Leistungen in der näheren Vergangenheit hat er sich einen Platz verdient und wenn man die Chance bekommt dabei sein zu können, sollte man es auch ergreifen.

Fabian:
Kein Torhüter in Deutschland hat in den vergangenen Jahren konstant derart gute Leistungen abgeliefert wie Roman Weidenfeller. Es ist nur die Frage, welche Rolle das Leistungsprinzip in der Nationalmannschaft spielt…

Jens:
Würde das Leistungsprinzip gelten, dann hätte Roman Weidenfeller schon längst zwischen den Pfosten beim DFB stehen müssen. Ob er sich das jetzt noch antun sollte, muss er selber wissen. Jünger wird er ja auch nicht.

Holger:
Auch wenn Löw jetzt wieder angedeutet hat, dass er im November debütieren könnte... Wenn ich Roman wäre, würde ich inzwischen drauf pfeifen. Er tut sich keinen Gefallen mehr, wenn er sich jetzt noch als Notnagel aus “Löws Gnaden” zu einem alle Gemüter beruhigenden “Pflicht-Länderspiel” einladen lässt. Jasmin: Ich bin da geteilter Meinung. Einerseits ist es für einen Fußballer natürlich eine Ehre, in der Nationalmannschaft spielen zu dürfen. Und wenn es ein Torhüter aufgrund seiner seit Jahren konstant starken Leistung im Verein verdient hätte, dann wäre es Roman. Andererseits würde ich an seiner Stelle aber mittlerweile darauf pfeifen, was ein Herr Löw über ihn denkt... was er wahrscheinlich auch tut. Sofern für ein Freundschafts- oder Testspiel mal mehrere Torhüter nicht zur Verfügung stehen, wäre ich mir jedenfalls an Romans Stelle zu schade dafür, den Notnagel zu spielen. Hat der BVB trotz dem DFL-Präsidentenamt von Rauball keine Lobby beim DFB? Wird der Club benachteiligt und ist hier etwa eine "Tradition der Vernachlässigung" zu erkennen? Niemand mag der offensichtlich allgemein gültigen These widersprechen, dass die Bayern scheinbar den größeren Einfluss beim DFB besitzen… Uli: Das ist keine These, sondern eine Tatsache. Das war übrigens schon immer so, Borussen hatten noch nie eine Lobby beim DFB. Wobei man bei den sagen muss: Zorc hatte das Pech, dass zu seiner Zeit auf seiner Position kein Platz für ihn war. Ricken war nicht konstant genug für die Nationalmannschaft. Und Klos war ein guter, aber sicher nicht der beste deutsche Torwart.

Holger:
Angefangen bei Flemming Povlsen in Saarbrücken über Andy Möllers Schwalbe gegen den KSC und Lehmanns Rostocker Grätsche bis hin zu Schmelle und Hummels: Der BVB kriegt immer besonders derbe auf die Schwarte aus Frankfurt. Das was seit eh und je so und wird sich kaum dadurch ändern, dass Watzke im Boulevard rumposaunt. Löw ist und bleibt Löw.

Arthur:
Lobby? Der BVB und Lobby beim DFB? Mitnichten! Selbst Lothar Emmerich, seines Zeichens Namensgeber unserer Seite und Torjäger in den 60ern, hat es auf nur fünf Länderspiele in seiner Karriere gebracht. Klar könnte man eine Verschwörungstheorie zusammenspinnen, doch der BVB hatte und hat stets keinen guten Stand bei DFB. Allenfalls Mitte der 90er Jahre mit Sammer, Reuter, Kohler und Co. konnte man von einem starken Dortmunder Block im Grundgerüst der Nationalmannschaft sprechen. Ansonsten ist der Bayern-Block deutlich überpräsent und die BVB-Kicker erst im zweiten Glied.

Fabian:
Ja, es ist schon auffallend, dass der Bundestrainer innerhalb eines Jahres mit Schmelzer und Hummels gleich zwei Dortmunder Spieler öffentlich kritisiert - ganz unabhängig davon, ob er Recht hat oder nicht. Bei Spielern der Bayern ist mir das in der Art und Weise noch nicht aufgefallen.

Jens: BVB und DFB haben halt nur einen Buchstaben gemeinsam. Sonst habe ich manchmal den Eindruck, dass es eher “gegeneinander” geht. Man sieht das doch auch an der zweiten Mannschaft von Borussia Dortmund: Obwohl sich jetzt in den ersten Spieltagen gezeigt hat, dass es absolut sinnvoll ist, wenn man die Profis nicht zeitgleich mit den Amateuren ansetzt, hat der DFB jetzt mal wieder die Parallelansetzungen salonfähig gemacht. Das stärkt ganz sicher die 3. Liga. Und der letzte Satz enthält Spuren von nicht-Ironie. Jasmin: Es ist tatsächlich eine Tatsache, dass Bayern-Spieler bevorzugt werden. Und wie Fabian es auch schon angesprochen hat, wurden bislang nur Dortmunder Spieler öffentlich von Löw kritisiert. Wenn es um Bayern-Spieler geht, folgt Löw eher öffentlich dem Motto "Ich suche mir keine einzelnen Spieler heraus, die Schuld an einer Niederlage oder an einem schlechten Spiel haben.". Zeugt nicht gerade von Größe. Stichwort Klopp und Löw: War die "Aussprache" ein Zeichen für eine bessere Verständigung im zukünftigen Miteinander oder bloße PR? Uli: Marketingmaßnahme. Dadurch wird nicht ein Borusse mehr oder schneller nominiert. Arthur: Es war ordentlich Dampf im Kessel, der einfach abgelassen werden musste. Hummels und Schmelle wurden von Löw öffentlich stark kritisiert, auch aufgrund ihrer Spielweise. Dies fällt im letzten Schluss auch auf Klopp zurück. Daher war eine „Aussprache“ dringend notwendig. Ob sie jedoch wirklich ergiebig war, wird die Zeit zeigen. Falk: Ob die “Aussprache” Früchte tragen wird, zeigt sich noch. Aber es wurde Zeit, dass ein Gespräch zwischen Klopp und Löw statt findet. Jasmin: Ich glaube PR. Wieso sollte die Spielweise von Hummels und Schmelle auf Klopp zurückfallen? Beim BVB spielen sie mit ihren Kameraden tollen Fußball. In der Nationalmannschaft holpert es hier und da. Also, wenn sie mit vorwiegend Bayern-Spielern in einer Mannschaft spielen. Eine Aussprache wäre nicht nötig gewesen. Was ist denn schon groß vorgefallen? Muss man immer einer Meinung mit dem Bundesjogi sein? Muss der Bundestrainer Kevin Großkreutz nach den bärenstarken Leistungen als Rechtsverteidiger oder anderer Position nicht schon allein aufgrund der vielen Verletzten wieder nominieren? Holger: Wenn nicht jetzt, wann denn dann? Einen besseren Großkreutz habe ich noch nie gesehen und das heißt schon was, wenn ich das sage... Uli: Kevin kannst Du immer gebrauchen. Andererseits gibt es einen Unterschied zwischen dem Dortmunder und dem Länderspiel-Großkreutz. Verteidiger ist nicht seine Stammposition. Wenn er weiter so stark spielt, sollte er mit zur WM. Allerdings soll er erstmal seine tolle Form bestätigen. Im Moment würde ich als Schalträger ihn nicht einladen.

Arthur: Ich glaube, dass der Bundestrainer sich schlimmeres vorstellen könnte, als „notfalls“ auf Großkreutz zurückzugreifen. Er hat sich in die Rolle des Rechtsverteidigers eingearbeitet und füllt diese zurzeit hervorragend aus. Er macht das, was er am besten kann: marschieren, ackern, laufen und kämpfen bis zum Umfallen. Tugenden, die nicht nur im Ruhrgebiet geschätzt werden. Je nachdem, wie sich die Personallage darstellt, könnte er wieder ein Thema für Jogi werden. Vorausgesetzt er bringt weiterhin seine Leistungen auf dem Platz.

Falk: Ich glaube, dass das Thema Großkreutz beim Bundestrainer erstmal vom Tisch ist bzw. nach seinen kurzen Auftritten erstmal auch weiterhin vom Tisch bleibt. Wenn er allerdings weiterhin die aktuelle Position beim BVB gut ausfüllt und auf hohem Niveau weiterspielt, könnte ich mir vorstellen, dass Löw sich das auch mal durch den Kopf gehen lässt. Jens: So einen wie Kevin Großkreutz kann man immer gebrauchen. Selbst Torwart könnte er ja. Aber nicht, dass Löw ihn jetzt dem Roman vorzieht! Jasmin: Kevin ist momentan einfach nur in Bestform! Einfach grandios. Nach den letzten Spielen wäre er der erste gewesen, den ich zur Dopingkontrolle herausgezogen hätte. Er läuft und läuft und läuft. Und während er läuft, spielt er auch noch großartigen Fußball. Auch, wenn es mit den Flanken manchmal nicht so dolle ist, so macht der Rest momentan einfach nur Spaß. Und sowas sollte auch ein Bundesjogi eigentlich sehen. Aber wir wissen doch alle, dass der Bundesjogi meistens nicht das sieht, was alle anderen sehen. Andererseits weiß man bei Kevin aber auch nie genau, ob seine Bestform noch die nächsten 6 Monate oder nur noch 6 Wochen anhält. Zum Dauerthema Marcel Schmelzer: Ist er wirklich der einzige deutsche Linksverteidiger mit internationalem Format und entsprechender Qualität? Hat er überhaupt Konkurrenz? Uli: Schmelle ist sicher einer der stärksten Linksverteidiger mit deutschem Pass. Andererseits leidet er unter dem “Magath-Syndrom” (im Verein stark, in der Ländermannschaft eher durchwachsen). Insofern hat er Konkurrenz, die macht er sich mit seinen eher durchschnittlichen Leistungen in schwarz- bzw. grün-weiß ganz allein. Jens: Wäre Uli bei Facebook, dann würde da jetzt ein “I like” drunterstehen. Er hat alles gesagt - auch aus meiner Sicht. Arthur: Wenn die deutsche Nationalmannschaft ein Problem hat, dann ist es auf den Außenverteidiger-Positionen. Derzeit gibt es nur einen Spieler mit Weltformat: Kapitän Lahm. Dahinter mangelt es an Nachkömmlingen. Schmelle ist der erste Spieler seit einer gewissen Zeit, der zumindest das Prädikat internationales Niveau verdient. Jedoch waren seine Leistungen im Dress mit dem Adler bisher bescheiden. Dementsprechend bleibt beim DFB eine Schwachstelle, dort wo Lahm eben nicht spielt. Holger: Ganz ehrlich, ich war und bin einer der größten Skeptiker von Schmelle. Er hat die größten Leistungsschwankungen im Team. Er könnte sicher mehr, muss aber unbedingt ruhiger am Ball werden und seine Bogenflanken aus dem Halbfeld entweder besser timen oder auch mal lassen. Grundsätzlich aber bin ich bei Euch, dass er es können würde. Nennen wir es einfach: Die Hummels-Kontroverse. Ist Hummels aktuell das “Bauernopfer”? Passt er nicht in Löws System? Ist er in der Rangordnung nach zuletzt durchwachsenen Leistungen nach unten gerutscht und letztlich nur noch die Nummer drei? Uli: Unfug - ein so spielintelligenter Bursche passt in jedes System! Ich sehe ihn weiter als gesetzt, aber ganz offensichtlich gibt es atmosphärische Probleme zwischen Trainerstab und Mats. Aus irgendeinem Grunde mögen die nicht, wie er spielt oder wie er ist. Er ist aber keinen Deut schlechter als die Konkurrenten, die zuletzt gegen nicht vorhandene gegnerische “Stürmer” geglänzt haben. Holger: Uli hat es gesagt. Das Problem liegt woanders und nicht auf dem Platz. Spieler wie Mertesacker halte ich für IV-Auslaufmodelle - auch wenn Arsenal ihn jetzt wohl langfristig verlängern möchte. Ich hab da immer so ein bisschen das Gefühl, dass hier ein Transrapid mit einer Dampflok verglichen wird. Arthur: Zweifellos gehört Hummels zu den besten deutschen Innenverteidigern, die man derzeit aufzubieten hat. Er ist ein unheimlich fairer Zweikämpfer und zeichnet sich durch seine Spielintelligenz aus. Jedoch liegt etwas im Argen. Bei der EM war er noch unangefochtene Stammkraft und galt als zukünftiger Abwehrchef. Doch schleichend rückte er aufgrund von schwankenden Leistungen und Verletzungspech in die zweite Reihe und findet sich folglich derzeit auf der Bank wieder. Dennoch fragt sich ganz Fußballdeutschland: warum? Falk: Ein Mats Hummels in seiner Blüte gehört zu 100% ins Team. Für mich ist er definitiv im Abwehrzentrum der Nationalmannschaft gesetzt. Noch ist ein wenig hin bis zur WM 2014, da kann noch einiges passieren. Ich bin guter Dinge, dass es bis dahin wieder positiver um Hummels im DFB-Dress steht. Fabian: Naja, Arthur, die Frage ist doch: Für wen war Hummels bei der EM unangefochtene Stammkraft und für wen galt er als zukünftiger Abwehrchef? Für Fußballdeutschland oder den DFB-Trainerstab? Er hat ja bis zum Italien-Spiel eine bärenstarke EM gespielt - ich weiß nicht, ob ich mir das im Nachhinein einbilde, aber mir kam es so vor, als ob Hummels nach seinem Stellungsfehler in der Nationalmannschaft nicht den Rückhalt erfahren hat, den er in Dortmund zweifelsohne gespürt hätte. Vielleicht sind das aber auch Dortmunder Paranoia. Jens: Hummels ist ein Spieler, der auch mal Kritik äußert und nicht jede Aussage des Trainerstabs für gottgegeben ansieht. Das ist sein Fehler. Aber das ist etwas, wofür man ihn auch schätzen kann. Jasmin: Jens, Du meinst wohl eher "Fehler"? Ich finde es gut, wenn jemand auch mal was sagt und nicht nur immer nickt zu allem, was der Trainerstab sagt, nur damit er spielen darf. Mats wurde bei der EM immer als "bester Innenverteidiger aller Mannschaften" bezeichnet. Bis zum Spiel gegen Italien. Danach gab Löw ihm öffentlich die alleinige Schuld an der Niederlage und dem Ausscheiden bei der EM. Ehre hin oder her, danach sollte man sich die Nationalmannschaft doch nur noch antun, wenn der Bundesjogi kein Bundesjogi mehr ist. Seit die angesehene ‘Zeit’ geschrieben hat: “Ist Gündogan der bessere Schweinsteiger?” hat die Republik erstmals geahnt, dass eine Wachablösung in der Zentrale möglich erscheint. Das Zitat von Günter Netzer untermauert dies: „Mit diesen Fähigkeiten und konstanten Leistungen sehe ich den Platz von Bastian Schweinsteiger trotz dessen großer Verdienste um die Nationalelf gefährdet. Hier könnte eine Ablösung stattfinden.”. Was sagt Ihr? Uli: Gündogan hat sich beim BVB überragend entwickelt, und das in Rekordzeit. Für mich ist er der beste deutsche Spieler auf seiner Position. Netzer verzapft zwar relativ oft Unfug, aber da hat er ganz gut hingesehen. Arthur: Kaum ein anderer Spieler erlebte einen so kometenhaften Aufstieg wie Gündogan – vom Tribünengast und beinahe „Fehleinkauf“ zum absoluten Leader und Nationalspieler. Zwar hat der Bundestrainer gerade auf der Sechser-Position die Qual der Wahl, doch bringt Gündogan das gewisse Etwas mit, was ihn von seinen Konkurrenten unterscheidet. Besonders in Sachen Offensivspiel hat er in der letzten Saison einen enormen Sprung gemacht. Dies zeigte sich in der Vorbereitung und Saisonbeginn, vor seiner Verletzung. Zwar bin ich auch nicht immer mit Netzer einer Meinung, doch im Fall Gündogan sind wir uns definitiv einig. Falk: Es ist nur noch eine Frage der Zeit bis Gündogan Schweinsteiger ablösen wird. Holger: Jep, wie ich von besagtem ZEIT-Autor Oliver Fritsch erfuhr, hat sein Artikel großen Widerhall erzeugt. Besonders aus dem Umfeld der Nationalmannschaft gab es viel Zuspruch, weiter südlicher dagegen Empörung. Das sind die Fakten dazu... Jens: Ich möchte etwas die Euphorie bremsen. Ilkay sollte erstmal wieder fit werden und bei uns wieder glänzen. Und welchen BVB-Spieler sehen wir zukünftig in der Nationalmannschaft? Uli: Hofmann, fürchte ich. Der hat ganz schön was drauf. Fürchten deshalb, weil ich die ganze Nationalmannschaftsnummer stets durch die schwarz-gelbe Brille betrachte. Wenn die Jungs zu Länderspielen unterwegs sind, muss man immer Sorge haben, dass sie verletzt zurückkommen. Und mir gehen diese ganzen Unterbrechungen in der Saison wegen sportlich komplett verzichtbarer Länderspiele gegen Kirmesmannschaften auf den Zeiger, die Zahl der Spiele ist inzwischen inflationär. Je weniger Dortmunder dort rumturnen müssen, desto lieber ist mir das. Holger: Besonders Hofmann begeistert mich durch seine anlauffreien Einsätze, die stets von großer Effektivität begleitet sind. Er traut sich was zu und hat riesen Potenzial. Von dem hören wir sicher noch, keine Frage. Aber auch Durm ist klasse. Etwas noch am Stellungsspiel feilen und er wird auch einer, von dem geredet wird. Arthur: Zwar ist es noch sehr früh, aber Durm und Hofmann werden ihren Weg in die Nationalmannschaft machen. Sie sind ein Teil der heranwachsenden „nächsten“ Generation. Doch gerade Durm rechne ich große Chancen ein, da in Deutschland ein Mangel an Außenverteidigern herrscht. Beide Spieler sollen jedoch erst Fuß im Profikader des BVB fassen. Spätestens zur EM 2016 könnten sie auch für den Bundestrainer, egal wie dieser dann heißt, ein Thema werden. Falk: Sowohl Durm als auch Hofmann sehe ich in den kommenden Jahren auch in der DFB-Elf. Beide entwickeln sich derzeit prächtig. Deren Zeit wird noch früh genug kommen. Jasmin: Da kann ich mich meinen Vorrednern nur noch anschließen. Und um eine neue heiße Diskussion zu entfachen, sage ich: Sebastian Kehl! :-D Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-MailRedaktion - 13.10.2013


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