Noten zum Spiel gegen Freiburg

Roman Bürki: Ein, zwei Schüsse auf sein Tor – einer davon klatsche an die Latte. Das war schon fast sein ganzer Arbeitstag. Nein, Torhüter zu sein bei einer spielstarken und spielfreudigen Borussia ist kein leichter Job. Nur gut, dass er auch fußballerisch immer mal wieder mitmachen durfte. Seine Torhüterqualitäten waren heute eher nicht gebraucht. Note: 3,0

Lukasz Piszczek:
Was für ein Kracher: Sein Lattenschuss in der 79. Minute traf ziemlich genau die Stelle wo in Halbzeit eins Gondorf den Ball ans Gebälk geknallt hatte. Wunderbar sein Zuspiel auf Alcacer vor dem 2:0. Ansonsten ein bisschen unspektakulär und weitgehend sicher. Note: 3,0

Dan-Axel Zagadou:
Nach 36 Minuten war Schluss. Umgeknickt. Hoffentlich ist er für Schalke wieder fit. In der ersten halben Stunde mit einem dicken Fehlpass ansonsten aber sicher und fast ein bisschen unterbeschäftigt. Note: 3,0

Abdou Diallo:
Erst rechts in der Innenverteidigung für den verletzten Akanji, nach Topraks Einwechselung auf der linken Seite. Ball- und passicher bis auf einen schlimmen Fehlpass auf Gondorf. Manchmal wollte er unbedingt mehr nach vorn tun, weil es ihm hinten ein bisschen langweilig war. Note: 3,0

Achraf Hakimi:
Nach seinem schlechten Spie in Mainz diesmal wieder besser im Spiel. Lauffreudig mit über 120 Ballkontakten. Allerdings ist eine Zweikampfquote von 31 Prozent durchaus ausbaufähig. Note: 3,5

Thomas Delaney:
Ganz starke Vorstellung des Dänen. Sehr präsent und immer anspielbar. Räumte ordentlich im Mittelfeld auf und wusste immer etwas mit dem Ball anzufangen. Note: 2,0

Axel Witsel:
Fast 150 Ballkontakte – er ist die Schaltstelle im BVB-Mittelfeld. Dazu eine Passquote von 95 Prozent. Ihm war allerdings in der Schlussphase ein bisschen die Müdigkeit anzumerken. Trotzdem: Ein guter Auftritt. Note: 2,5



Jadon Sancho:
Wenn der schwarzgelbe Express gefährlich wird, dann hat zumeist der Engländer seine Füße im Spiel. Den Elfmeter gab’s weil er gefoult wurde und wie er Piszczek vor dem zweiten Tor freispielte war sehenswert. Aber auch mit einigen unsauberen Abspielen und der einen oder anderen Möglichkeit, schneller den Mitspieler zu finden. Note: 2,5

Marco Reus:
Auch für ihn war es sehr eng vorn drin. Seine versuchten Kurzpassspielchen mit Götze oder Bruun Larsen waren selten erfolgreich. Sicher verwandelter Elfmeter und einmal am Torhüter aus kürzester Distanz gescheitert, als er sich selbst die Ball erobert hatte. Note: 2,5

Jacob Bruun Larsen: In Halbzeit eins noch hin und wieder im Strafraum, war späte deutlich weniger von ihm zu sehen. Verhedderte sich oft und seine schnellen Doppelpassversuche mit Götze oder Reus klappen einfach nicht. Note: 3,5

Mario Götze:
Ist es wirklich seine Aufgabe, die gegnerische Abwehr müde zu spielen, damit Alcacer später die Dinger ungestört reinmachen kann? Das macht er dann in jedem Fall gut. War viel unterwegs, ballsicher und mit guten Ideen. Allerdings klappte auch nicht alles im Zusammenspiel mit seinen Sturmpartnern. Hätte mit einer artistischen Einlage fast den Ball nach abgefälschter Flanke ins Tor bugsiert. Note: 3,0

Ömer Toprak:
So kann man sicher Spielpraxis sammeln: Ein Gegner, gegen den es eigentlich keinen klassischen Innenverteidiger braucht. Hatte also wenig zu tun und doch war er es, der den Freistoß verursachte, den Gondorf an die Latte knallte. Insgesamt war Toprak aber solide. Note: 3,0

Paco Alcacer:
Genau 21 Minuten hat es diesmal für den Kurzarbeiter im Dortmunder Sturm gedauert bis er traf. Ansonsten mal wieder nicht zu sehen und mit nur sieben Ballkontakten. ohne Note

Maximilian Philipp:
Durfte die letzten zehn Minuten ran und leitete den Angriff zum 2:0 ein. ohne Note


Andreas Römer, 2.12.2018




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