Noten zum Spiel in Wolfsburg

Roman Bürki: In der ersten Hälfte hätte er sich auch einen Klappstuhl ins Tor stellen können. Zu halten gab’s nix. In der zweiten Halbzeit dann musste er zweimal eingreifen, tat dies sicher und rustikal. Strahlt in dieser Saison eine beeindruckende Ruhe aus. Note: 2,5

Achraf Hakimi: Wirkte rechts diesmal nicht so stark wie zuletzt auf der linken Seite. Zwingendes ging vom Marokkaner nicht aus. Hatte seine liebe Müh und Not, weil Brekalo immer wieder über seine Seite, die Wolfsburger nach vorn trieb. Note: 3,0

Manuel Akanji: Nach Verletzung überraschender Weise schon wieder im Zentrum. Defensiv ohne große Probleme, beim Spielaufbau merkte man die Pause und die damit fehlende Sicherheit an. Note: 3,0

Dan-Axel Zagadou: Auch wenn Diallo verletzt fehlte – gegen Zagadou in der Innenverteidigung kann kaum einer etwa haben. Sehr souveräner Auftritt, auch wenn er zweimal auch ein bisschen Glück hatte. Zunächst sprang ihm der Ball an die Hand – für so etwas hat es auch schon Elfmeter gegeben, vermutlich nur für die Bayern – und sein Trikotzupfer hätte bei ein bisschen Pech auch einen Strafstoß zur Folgen haben können. Note: 2,5

Raphael Guerreiro: Endlich hielt der Portugiese mal seine Position hinten links. War nach vorn diesmal aber mit wenig Wirkung, konzentrierte sich darauf, seine Seite dicht zu halten. Note: 3,5

Thomas Delaney: Präsent nennt man so etwas wohl. Körperlich eine Wucht im Mittelfeld, ackerte und hätte eigentlich das Tor machen müssen. Sein Kopfball aus fünf Metern wurde aber so zur Vorlage für Reus – Glück gehabt. Insgesamt aber ein überzeugender Auftritt. Note: 2,5

Axel Witsel: Spektakulär unspektakulär. Der Belgier gewann seine Zweikämpfe, seine Pässe kamen an, er hielt den Ball, wenn es nötig war. Der absolute Ruhepol im Dortmunder Spiel. Ganz starke Leistung. Note: 1,5



Jadon Sancho: Auch wenn diesmal nicht alles klappte – wenn er auf dem Platz steht, muss jeder Gegner immer Angst haben. Es macht einfach Spaß zu sehen, mit welcher Finesse er den Ball behandelt und wie er immer besser zwischen „ich mache es selbst“ und „guck mal wer besser steht“ entscheidet. Wieder mal war der Vorbereiter zum 1:0 mit seiner maßgenauen Flanke auf Delaney. Note: 2,5

Marco Reus: Vorn wurde es zumeist gefährlich, wenn er den Ball hatte. Aber auch in der Defensive ein ganz starker Auftritt. Er köpfte nach fast jeder Ecke, jedem Freistoß der Wolfsburger den Ball aus der Gefahrenzone, leitete dann sofort die Gegenattacke ein. Schön, ihn gesund und auf der richtigen Position zu sehen Reus machte ein starkes Spiel. Note: 1,5

Jacob Bruun Larsen: Schon gegen Berlin verpasste der Däne es, den Sack zuzumachen. So auch in Wolfsburg als er sich den Ball erobert hatte und knapp am Tor vorbei schoss. Wie Sancho agiert er schnell und zusammen mit Reus kann er jede Abwehr auseinandernehmen. Allerdings nicht so aktiv wie gewohnt. Note: 3

Paco Alcacer: Es gelang nicht, ihn ins Spiel einzubeziehen. Lief und ackerte, blieb aber weitgehend unsichtbar. Torchancen hatte er keine und wurde eigentlich zu spät ausgewechselt.  Note: 4,5

Maximilian Philipp: Löste nach 78 Minuten Alcacer ab. Kam sogar noch einmal in Schussposition, ließ sich aber von Hakimi irritieren und so wurde das nichts. Fleißig aber in der Schlussphase galt es ja eher, das Spiel nach Hause zu bringen. Ohne Note

Christian Pulisic: Durfte auch noch 12 Minuten für Sancho ran. Versuchte noch ein bisschen, es blieb aber nicht viel Zeit, sich auszuzeichnen. Ohne Note

Ömer Toprak: Diesmal rechtzeitig eine Minute vor Schluss eingewechselt. Seine wichtigste Aufgabe – Zeit von der Uhr nehmen und falls nötig den Ball auf die Tribüne zu nageln. Ohne Note.



Andreas Römer, 4.11. 2018




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