Noten zum Spiel gegen Ausgburg

Roman Bürki: Bei den Gegentoren größtenteils machtlos. Beim 3:3 sieht der Schlussmann unglücklich aus,  unter einer Ecke segelte der in dieser Saison so sichere Rückhalt aber auch her. Note:  3

Achraf Hakimi:
Sorgte in der Offensive immer wieder für Gefahr, ließ aber die letzte Präzision bei seinen Pässen vermissen. Stark: Sein Zuspiel in die Tiefe auf Götze vor dem 3:2. Note: 3

Manuel Akanji:
Defensiv ohne Fehl und Tadel, trieb energisch auch das Offensivspiel an. Bestätigte seine überragende Form. Note: 1,5




Dan-Axel Zagadou:
Szenenapplaus gab es für eine konsequente Grätsche an der Seitenlinie. Wusste auch ansonsten mit konsequentem Spiel zu überzeugen. Glück hatte der Hüne, dass er in der 16. Minute nach einem Foul an Gregoritsch keinen Elfmeter gegen sich gepfiffen bekommen hat. Note: 2,5

Abdou Diallo:
Dass der Sommereinkauf in der defensiven Zentrale besser aufgehoben ist, dürfte mittlerweile allen klar sein. Zu wenig Angriffsdrang, zu wenig Unterstützung für Jakob Bruun Larsen. Außerdem verhinderte er die Flanke von Finnbogason vor dem 1:2 nicht und verlor das Kopfballduell vor dem 3:3 gegen Gregoritsch. Note: 4,5

Julian Weigl:
Zu fahrig in vielen Aktionen, die mangelnde Spielpraxis war ihm deutlich anzumerken. Steigerte sich etwas im Laufe der Partie. Wurde zu Recht gegen Mario Götze ausgetauscht. Note: 4

Axel Witsel:
Gutes, wenn auch kein brillantes Spiel des Belgiers. Räumte alles ab und organisierte das Dortmunder Angriffsspiel. Note: 2

Jadon Sancho:
Einer der besten Borussen. Sorgte mit seinem Antritt und Tricks immer wieder für Gefahr und ratlose Augsburger. Lief seine Gegenspieler, allen voran Hinteregger, mürbe und sorgte für müde Beine, die die Kollegen nutzen. Note: 2

Marco Reus:
Engagiert, aber häufig mit dem falschen Timing in seinen Aktionen. Er muss sich auch ankreiden lassen, seinem Team nicht die beruhigende Führung besorgt zu haben. War aber als Leader und Lautsprecher enorm wichtig, kassierte wegen Meckerns sogar die Gelbe Karte. Note: 3


Maximilian Philipp:
Wurde nach einer Stunde erlöst. Erneut eine wirkungslose Leistung, ihm mangelte es erneut an der fehlenden Durchsetzungskraft im Angriffszentrum. Einzig der Einsatz stimmte. Note: 4

Jakob Bruun Larsen:
Nach zuletzt mehreren Glanzauftritten eine schwache Leistung des jungen Dänen, dem es kaum  gelang, über die linke Seite durchzubrechen. War auch selten eine Hilfe in der Defensive für Diallo. Note: 4

Paco Alcacer (ab der 59. Minute):
In rund 30 Minuten drei Treffer zu erzielen, bedarf nicht vieler Worte. Außerdem beachtlich: Der ehemalige Barca-Angreifer kurbelte auch das Spiel an, setzte seine Mitspieler in Szene und ließ sogar noch eine gute Chance aus. Note: 1

Raphael Guerreiro (ab der 69. Minute):
Kam für den schwachen Jakob Bruun Larsen in die Partie und wurde immer wieder gesucht. Ballsicher trieb er die wütenden Angriffe voran, jedoch scheint dem Portugiesen aktuell die Spritzigkeit abzugehen. Genialer Pass beim Freistoß auf Alcacer vor dem 2:2. Note: 2,5

Mario Götze (ab der 77. Minute):
Fünfmal brüllte BVB-Stadionsprecher Norbert Dickel den Namen des zuletzt nicht berücksichtigten WM-Helden nach dem Führungstreffer zum zwischenzeitlichen 3:2. Für eine Benotung reichte die Spielzeit aber nicht. Note: -



Martin Bytomski (Text), Falk-Stéphane Dezort (Fotos) - 07.10.2018




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