Die Noten zum Spiel gegen Leipzig

Roman Bürki: Kassierte nach 31 Sekunden das schnellste Tor des ersten Spieltags. Danach war er nicht mehr zu bezwingen und hielt gegen Augustin, Klostermann und Werner mit weltklasse Reflexen. Und auch am ersten Tor konnte der Schweizer nichts machen. Ein Top-Leistung unserer Nummer 1. Note: 1,5

Lukas Piszczek: Auf seiner Seite lief es in der ersten Halbzeit nicht so doll. War mehrfach überlaufen oder sonstwie nicht auf der Höhe. Zum Glück in der zweiten Halbzeit deutlich stärker. Note: 3,5.

Manuel Akanji: Viel Mühe mit den quirligen und starken Stürmer Poulsen und Augustin. Seine Richtungsänderung war für das 0:1 verantwortlich. Fand keine Lösungen, wenn er am Strafraum angelaufen wurde. Zweite Halbzeit auch er besser. Note: 3,5.

Abdou Diallo: Sah richtig doof aus beim 0:1. Augustin ist im wegelaufen. Danach ebenso mit Mühe  wie sein Nebenmann, vor allem beim Spielaufbau. Doch im Zusammenspiel erhöhten sie die Stabilität. Note: 3,5



Marcel Schmelzer: Na bitte! Geht doch! Das war der Schmelzer, wie wir ihn mal kannten. Zweikampfstark, ballsicher und mit einer tollen Flanke zum 1:1-Ausgleich. Das wir das noch einmal erleben konnten – prima! Note: 2,0.

Axel Witsel: Wurde überraschend schnell von seinen Mitspielern gesucht – und gefunden. Wusste zumeist etwas anzufangen mit dem Ball. Zwar noch nicht die Traumpässe, die wir erhoffen, aber grundsolide Arbeit. Und dann auch noch das nächste wichtige Tor – der Mann darf wiederkommen. Note: 2,5.

Thomas Delaney: War deutlich besser im Spiel als in Fürth. Auch er hatte in der Anfangsphase seine liebe Müh und Not mit den pressenden Gegnern. Seine Wucht beim Eckball brachte Witsel in die Lage zum 3:1. Griff in Halbzeit zwei kräftig in die Schwungräder und brachte mächtig Druck. Note: 2,5

Mahmoud Dahoud: Nach 37 Pflichtspielen hat er endlich für den BVB getroffen. Versucht hat er ja noch viel öfter. Man sah im an, welche Last ihm von den Schultern fiel. Leider war er in der zweiten Halbzeit wieder der alte Dahoud, als er aus elf Metern über Tor schoss. Insgesamt aber ein engagierter Auftritt, der Spaß gemacht hat. Note: 3.

Christian Pulisic: Lieferte sich ein harten Duell mit Marcelo Saracchi, dem neuen Leipziger Argentinier. Er wurde vor dem 2:1 gefoult und schlug die Ecke vor dem 3:1. In der zweiten Halbzeit fehlte ihm hin und wieder die Kaltschnäutzigkeit. Note: 3,5.

Marco Reus: Ging wieder viele Wege – viele auch wieder umsonst, wurde zu wenig in Szene gesetzt. Häufig fehlte nur ein Schritt, ein halber Meter, aber nur das Zuspiel von Sancho in der letzten Minute konnte er sinnvoll verarbeiten. Ob das 2:1 sein Tor – oder ein Eigentor von Sabitzer war – ist am Ende auch wurscht: Alle haben seinen 100. Bundesligatreffer gefeiert.  Note: 3.



Maximilian Philipp:
Gegen die bulligen Innenverteidiger Dayot Upamecano und Ibrahima Konate sah er aus wie ein Schmachthappen – leider hat er auch so gespielt. Wurde kaum ins Spiel einbezogen, war fleißig aber ohne Durchschlagskraft. Konnte die Stimmen, die einen Mittelstürmer fordern, nicht verstummen lassen. Und so wird das auch nix mit den angekündigten 15 Toren. Note: 4.

Marius Wolf: Löste Philipp nach 70 Minuten ab und hatte eigentlich nicht mehr viele Möglichkeiten sich auszuzeichnen. Keine Note

Jadon Sancho: Kam zur Schlussviertelstunde für Pulisic. Es macht immer Spaß ihm zuzusehen, steckte den Ball zum 4:1 perfekt auf Reus durch – trotzdem keine Note

Raphael Guerreiro: Erlaubte kurz vor Abpfiff Marcel Schmelzer einen Soloapplaus zu kassieren. Mit dem Spiel hatte er nichts mehr zu tun. Keine Note



Andreas Römer, 26.8.2018


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