Noten zum Derby

Roman Bürki: Was für ein Scheißspiel für den Schweizer. Er bekommt drei Bälle aufs Tor und kann nur den wuchtigen Schuss von Schöpf prima halten. Beide anderen Bälle waren nicht zu halten. Note: 3

Lukasz Piszczek: Kam irgendwie nicht in die Partie. Hatte hinten seine Probleme und war vorn selten ein Faktor. In der ersten Hälfte hatte er die große Gelegenheit, eine vernünftige Flanke, völlig unbedrängt zu schlagen – raus kam nix. Einzig seine weiten Einwürfe waren wirklich zu gebrauchen. Note: 4,5

Sokratis: Ohne direkten Gegenspieler half er wo möglich – und es war viel möglich, oder besser benötigt.  Stopfte Löcher, grätschte und kämpfte. Allerdings war auch er im Spiel nach vorn wieder kein Faktor. Note: 3,5

Ömer Toprak: Hatte Burgstaller im Großen und Ganzen im Griff. War damit aber auch zeimlich ausgebucht. Sein Pass auf Schmelzer vor dem Tor war schlecht, weil für den Gegner schon früh lesbar. Pässe über mehr als 5 Meter waren nur zu Sokratis oder Bürki. Note: 4

Marcel Schmelzer: Was für ein mieses Spiel von ihm. Hatte Mühe sein Seite hinten dicht zu halten, seine Vorstöße verpufften ohne jede Wirkung. Dann auch noch Schuld an beiden Gegentoren: Beim ersten verliert er den Ball leichtfertig und mit Ansage und vor dem zweiten Tor foult er den Gegener und ermöglicht so den Freistoß. Seine Ausflüge nach vorn verstolperte er. Note: 5

Mahmoud Dahoud: Fleiß kann man ihm nicht absprechen. Doch ein Lenker des Spiels war er nicht. Entweder war der Pass zu schlampig oder er war gut und die Mitspieler erkannten die Idee nicht. Irgendwie fehlte ihm der Zugriff aufs Offensivspiel. Note: 4,5




Nuri Sahin:
Wie so häufig zu langsam. Geistig und auch zu Fuß. Er griff vor dem 1:0 nicht ein. Er ließ sich vor dem zweiten Tor mit einer Körpertäuschung düpieren und für einen Dortmunder war das kämpferisch auch zu weinig. Note: 5

Christian Pulisic: Mutig und beherzt im Dribbling, doch wie schon häufig zuletzt ohne zwingenden Abschluss. Er ließ sich den Schneid abkaufen. Ein Schuss aufs Tor – und den auch nur weil Reus im direkt in den Lauf spielte – ist für einen Stürmer schon ein bisschen wenig. Note: 4

Marco Reus: Er hatte das Derby am besten angenommen: Er rannte, kämpfte und jede Aktion nach vorn lief über ihn. Sein Freistoß war die einzige Aktion, in der sich Torhüter Fährmann strecken musste. Sein Versuch in der zweiten Hälfte geriet zu einem müden Schüsschen. Note: 3,5

Maximilian Philipp: Ja, hat auch auf dem Platz gestanden. Gemerkt hat es kaum einer. Hatte keine gefährliche Aktion vor dem gegnerischen Tor. Musste zurecht in der Pause in der Kabine bleiben. Note: 5

Michy Batshuayi: Hoffentlich hat er sich bei der Aktion in der Nachspielzeit nicht ernsthaft verletzt. War fleißig unterwegs, aber ohne eine einzige gelungene Aktion. Im Strafraum gab es keinen Ball für ihn. Er versuchte es deshalb außerhalb und zeigte hier viele Stockfehler und war eher ein Störfaktor. Note: 5

André Schürrle: Durfte für Philipp in der zweiten Pause ran – warum eigentlich? Seine Aktionen waren ebenfalls ohne Druck. Hatte eine dicke Chance, zögerte aber zu vergeigte es. Note: 4,5

Jason Sancho: Durfte für Dahoud 10 Minuten Derbyerfahrungen machen. Es war allerdings traurig, wie sehr er die Bälle forderte und viel zu selten in Szene gesetzt wurde. Der war heiß und wollte…. Ohne Note

Mario Götze: Was für ein Scheiß, Herr Stöger. Was soll das? Den drei Minuten vor Schluss in ein solches Derby zu schicken? Ohne Note



Opens window for sending emailAndreas Römer, 15.4. 2018




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