Noten zum Spiel in Köln

Roman Bürki: Ohne ihn hätte der BVB mal wieder einem Rückstand hinterherrennen müssen. Klasse wie er gegen Jojic parierte. Beim Ausgleich sieht er blöd aus, warum war der Ball nicht zu fangen? Aber der Aufsetzer war spät zu sehen und sicher schwierig überhaupt zu bekommen.  Note: 3,5

Lukasz Piszczek: Unauffällig beschreibt es vermutlich am besten, was der Pole heute auf den Platz gebracht hat. Und das ist für ihn eigentlich zu wenig. Nach vorn bot sich immer wieder mal Raum, den er aber nicht nutzte. Note: 4
 
Sokratis: Ein Spiel nach dem Geschmack des Griechen: Köperlich betont, dreckig und viel los. Er kämpfte, rackerte, war immer wieder zur Stelle. Lieferte sich mit Terodde einige nette Rangeleien. Da reichte es dann wieder mal nicht zu einem geordneten Spielaufbau. Note: 3,5

Ömer Toprak: Der bessere der beiden Innenverteidiger. Auch er war körperlich gegen die wuchtigen Stürmer gefordert, behielt aber stets den Überblick und löste die Situationen zumeist souverän.Beim Spielaufbau ist auch er keine große Nummer, dabei wird er gefordert, wenn Weigl wieder zugestellt wird. Note: 2,5

Jeremy Toljan: Nach vorn das beste Spiel, das er für den BVB gemacht hat. Toll seine Vorarbeit zum 1:0 und zum nicht gegebenen zweiten Tor. Aber vor allem in der ersten Halbzeit war seine Seite hinte oft offen wie ein Scheunentor und die Kölner Angriffe liefen vor allen dort. Trotzdem Note: 3
 


Julian Weigl: Noch immer auf der Suche nach seiner Bestform. Die schönen Zeiten als ungestörter Ballverteiler sind vorbei. Die Gegner stellen meist eine Manndeckung gegen ihn und gehen ihn von Beginn an robust an. Der ehemals schmächtige Weigel hält mittlerweile dagegen, darunter leidet aber der so dringend gebrauchte sichere Pass von ihm. Note: 4

Christian Pulisic: Fast alles dabei: Ein Tor verschuldet, eines vorbereitet. Unter dem Strich ist der Amerikaner aber noch weiter unter seinen Möglichkeiten. Seine Dribblings sind zumeist erfolg- oder zumindest fruchtlos. Von ihm geht zurzeit Gefahr aus, wie vom Hamburger Diekmeier, der in 200 Ligaspielen noch kein Tor erzielt hat. Note: 4
 
Mahmoud Dahoud: Ihm war die fehlende Spielpraxis anzumerken. Traf nicht immer die richtigen Entscheidungen. Kampfstark ja, gefährlich nein. Note: 4
 
Shinji Kagawa: Großer Aktionsradius, immer geschickter Ballverteiler Der quirlige Japaner traf sogar einmal die Latte. Es fehlt ihm aber ein Mitspieler, der seine Ideen kennt und sie mitgeht. Manchmal zu sehr allein. Note: 3
 
André Schürrle: Guck an – geht doch! Lauffreudig beschäftigte er die rechte Kölner Abwehrseite ziemlich gut. Gut, dass ihm am Ende auch das Siegtor gelang, denn sonst wäre nur der Fleiß erwähnenswert gewesen, viel zählbares kam nämlich nicht dabei heraus. Note: 3
 
Michy Batshuayi: Gelungener Einstand mit zwei Toren und einer Vorlage. Deutete seine Klasse an, auch wenn man das fehlende Verständnis mit den Nebenleuten deutlich spürte. Rackerte und fasste sich am Schluss an den Oberschenkel. Hoffen wir, dass er sich nicht verletzt hat. Note: 2
 
Raphael Guerreiro: Kam für Dahoud und lieferte wieder einen Auftritt ab, der seiner Klasse nicht gerecht wird. Umständlich und irgendwie planlos wirkte das. Ohne Note
 
Jadon Sancho: Kam für Pulisic und hielt nicht lange durch Fehlte in den letzten acht Minuten, weil er verletzt vom Platz humpelte. Ohne Note
 
Manuel Akanji: Kam für Schürrle kurz vor Schluss, um Zeit von der Uhr zu nehmen und noch den einen oder anderen langen Kölner Ball wegzudreschen. Ohne Note

Opens window for sending emailAndreas Römer, 2.2. 2018




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