Der BVB schöpft neue Kraft

Aus dem Trainingslager in Marbella
berichten Oliver Römer und David Inderlied


Neben dem extrem fußballfreundlichen Wetter am 2. Tag des BVB-Wintertrainingslagers beim öffentlichen Training in Marbella (Spanien) waren auch die genesenen Lukas Piszczek, Gonzalo Castro, Eric Durm und Marco Reuss mit von der Partie. Im anschließenden Interview sprach Trainer Peter Stöger unter anderem über eine eventuelle Rückkehr von Henrikh Mkhitaryan.

Die ersten Erkenntnisse aus den beiden Trainingstagen fasste Stöger in kurzem Abriss zusammen: "Das Positive ist, dass man die Jungs, die länger verletzt waren, mehr und mehr dazugenommen werden können." Alle Spieler würden mitziehen und versuchen, das Besprochene umzusetzen. "Das Wetter ist schön - alles gut", fügt er mit einem Schmunzeln dazu.




Auf Marcel Schmelzer, der sich am ersten Tag verletzte, angesprochen wagte Stöger eine vorsichtige Prognose, dass es für den Saisonauftackt gegen Wolfsburg eng wird. Ob er noch Neuverpflichtungen zum Rückrundenauftakt haben wolle, antwortete der Cheftrainer verneinend: "Ich bin mit der Mannschaft sehr zufrieden, es gibt mehrere Optionen, vor allem wenn man bedenkt, "welche Spieler noch alle retour kommen", sei es ein ausgezeichneter Kader. Wenn ein Henrikh Mkhitaryan für den BVB interessant sei, wäre es auch eine strategische Entscheidung, bei der auch noch andere Personen an Bord kommen, die das zu entscheiden haben.




Gar kein Problem sieht Stöger im kurzzeitigen Fehlen von Aubameyang. Man müsse sowieso, wenn alle wieder mit an Bord sind, den Vorteil darin sehen, ohne großartigen Qualitätsverlust auch auswechseln zu können. Wie bei Raphael Guerrero sieht er auch einen Vorteil in der Vielseitigkeit einiger Spieler. Wie auch in Dortmund schon führt er mit den Spielern Einzelgespräche über die Standpunkte und beidseitigen Erwartungen - aber auch nochmal zurückschauend auf die Hinrunde, was jeder verbessern könne.

Marco Reus sähe man an, dass er wieder Spaß am Ball hat und dass ein Mann mit seiner Qualität natürlich der Mannschaft gut tut, aber auch vorsichtig wieder herangeführt werden muss. Auch wenn im Hinterkopf bei Reus natürlich auch die Teilnahme am kommenden WM Turnier in Russland ein Reizpunkt ist.



Oliver Römer, Bilder: David Inderlied 










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