BVB-Freunde Deutschland: Ein starkes Stück Integration!

Fanclubs unserer Borussia gibt es viele. Über sechshundert sind es - zumindest offiziell. Sie alle eint die brennende Liebe zu Schwarz-Gelb, und sie alle sind Anlaufstelle für alle Borussen in ihrer Region. Sie bieten den Fans ihrer Region eine Heimat und die Möglichkeit, sich miteinander auszutauschen.

Warum dies nicht allen BVB-Fans anbieten?


Was vor 20 Jahren noch völlig unmöglich gewesen wäre, wurde im Zeitalter des Internets zur Realität. Es war ein ehrgeiziges Ziel, dass sich die Gründerväter Matthias Saathoff, Marcel Suntrup, Dirk Töpfer und Benjamin Schröder im Juli 2004 vornahmen. Denn es sollte ein Fanclub gegründet werden, der Anlaufstelle für "alle" Schwarz-Gelben ohne Beschränkungen sein sollte. Eine Möglichkeit, sich miteinander auszutauschen, gleichgesinnte zu treffen und mit ihnen über die schönste Nebensache der Welt zu diskutieren, aber - und das war der besondere Ansatz - unabhängig von regionalen Beschränkungen.

Am 19. Juli 2004 war es dann soweit. Der erste BVB-Online-Fanclub, die BVB Freunde Deutschland, war geboren.

Neben der Homepage, die stets die wichtigsten und aktuellsten Informationen rund um Borussia Dortmund liefert, laden Forum und Chat alle Fans zum regen Meinungsaustausch oder einfach nur zum gemütlichen Beisammensein ein. Und siehe da, das Konzept ging auf und so konnte man im April 2007, also keine drei Jahre nach der Gründung, bereits das 400. Mitglied verzeichnen.

Mit dem Internet selbst wuchs auch das Angebot des Online-Fanclubs. Von eigenen Artikeln, Spielberichten und Umfragen bis zum Fanclub-eigenen Tippspiel ist alles geboten. Und für all diejenigen, die anderen Mitgliedern auch gerne einmal persönlich begegnen möchten, ist auch ein eigener Treffpunk im Stadion vereinbart. Inzwischen sind unter den Mitgliedern auch viele ganz reale Freundschaften entstanden.



Die Homepage der BVB Freunde verzeichnet täglich hunderte Besucher, darunter auch viele aus Österreich, der Schweiz, Tschechien, Russland und vielen anderen Ländern. Ebenso erfreuen sich die ‚Social Network‘ -Seiten großer und stetig wachsender Beliebtheit. Die Facebook-Seite hat die Marke der 3000 „Likes“ längst geknackt. Auch bei Twitter ist man aktiv und ist stolz darauf, einer der Pioniere des allmählich wachsenden Portals Google+ zu sein.

Auch wohl aufgrund ihrer wachsenden Beliebtheit konnten die BVB-Freunde in den letzten Jahren immer wieder bekannte Namen aus dem Umfeld der Schwarzgelben für ein Interview rund um das Thema Borussia und Fußball allgemein gewinnen. So standen dem Fanclub bereits Andrea Kaiser, Michael Lusch, Marcel Raducanu sowie die Band BUMS - um nur einige Beispiele zu nennen - in offenen und ungezwungenen Gesprächen zur Verfügung.

Bei den BVB-Freunden weiß man um die eigene Bekanntheit und ist sich der damit verbundenen Verantwortung durchaus bewusst. Der Fanclub positioniert sich klar zu allen aktuellen Themen abseits des Rasens. Er engagiert sich beispielsweise gegen Gewalt in Fußballstadien, ist gegen die Legalisierung von Pyrotechnik und zählt zu den Unterstützern der Aktion „Kein Zwanni – Fußball muss bezahlbar sein“.

Die BVB Freunde sind zur Anlaufstelle für alle Borussen geworden, inzwischen nicht mehr nur in Deutschland, sondern in aller Welt. So zählen heute auch Fans aus Osteuropa und Russland zu den eher regelmäßigen Besuchern und der Fanclub verweist sogar auf ein Mitglied aus China. Heute, im Jahr 2012, kratzt Borussia Dortmunds erster Online-Fanclub an der Marke der eintausend Mitglieder. Wer hätte das vor acht Jahren erwartet?

Doch das Innehalten, um mit Stolz auf das Erreichte zu blicken, dauert nie lange an. Genau wie das Internet ist auch der erste BVB Online-Fanclub einem stetigen Wandel unterworfen, und den damit verbundenen Aufgaben stellt man sich mit Freude und Elan. Die BVB-Freunde Deutschland wollen auch in Zukunft beliebte Anlaufstelle bleiben, ohne dabei stehen zu bleiben. Wer weiß schon, was die nächsten acht Jahre bringen?

Bei den BVB-Freunden freut man sich auf die Aufgaben, die die Zukunft mit sich bringen wird und verspricht, dass die Tür für alle Borussen, egal von woher, immer offen sein wird. Matthias Saathoff, Harmut Janssen, Sebastian Bauer, Daniel Klinge und Gari Andreas Miezal jedenfalls sind mit unverändertem Eifer bei der Sache für ihren BVB.

Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-MailHolger W. Sitter,  Matthias Saathoff (Fotos) - 25.01.2012

>> Webseite: www.bvb-freunde.de

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